Viele Nutzer glauben, dass Fehler beim Notenscannen erst während der Erkennung entstehen.
Die Realität ist jedoch eine andere:
👉 Die meisten Probleme entstehen bereits VOR dem eigentlichen Scan.
ScanScore bietet dafür ein zentrales Werkzeug: das Prescan Window.
Wer dieses richtig nutzt, kann die Genauigkeit der Notenerkennung drastisch verbessern.
🧠 Warum der Prescan so wichtig ist
Bevor ScanScore überhaupt beginnt, Noten zu erkennen, verarbeitet das Programm ein Bild – und genau hier liegt der Schlüssel:
- schlechte Bildqualität = schlechte Erkennung
- falsche Ausrichtung = fehlerhafte Systeme
- Schatten & Graustufen = falsche Noteninterpretation
👉 Laut Guide entstehen viele Scanprobleme bereits in dieser Phase
🖼️ Das Prescan Window mit Funktionen
- Rotation
- Contrast
- Threshold
- Eraser
⚙️ Funktionen im Überblick
🔄 1. Rotation (Drehen der Seite)
Einer der häufigsten Fehler:
👉 schiefe oder gedrehte Seiten
Warum das kritisch ist:
- ScanScore erkennt Notensysteme nur horizontal
- selbst kleine Winkel führen zu Fehlern
👉 Tipp:
- immer prüfen: verlaufen die Notenlinien gerade?
🎚️ 2. Threshold (Helligkeit)
Mit dem Threshold regelst du:
- wie hell oder dunkel das Bild ist
Anwendung:
- dunkle Scans → heller machen
- blasse Noten → dunkler machen
⚠️ Vorsicht:
- zu hoch → Notenköpfe verschwinden
- zu niedrig → Hintergrundrauschen
👉 Empfehlung:
- langsam einstellen, visuell prüfen
🎛️ 3. Kontrast
Kontrast verstärkt Unterschiede zwischen:
- Noten (schwarz)
- Hintergrund (weiß)
Ideal für:
- alte Noten
- schwache Drucke
👉 Workflow:
- langsam erhöhen
- stoppen, wenn Bild klar wirkt
🧽 4. Radierer (Eraser Tool)
Eines der unterschätztesten Tools.
Damit entfernst du:
- Bleistift-Markierungen
- Fingerabdrücke
- Schatten
- Flecken
👉 Wichtig:
Nur entfernen:
- was NICHT zur Musik gehört
Nicht entfernen:
- Noten
- Taktstriche
- Schlüssel
🖼️ Bild-Briefing 2
Vorher/Nachher Vergleich
- unbearbeiteter Scan
- optimierter Prescan
🚫 Die 5 häufigsten Prescan-Fehler
❌ 1. Schiefe Seiten
→ führt zu komplett falscher Erkennung
❌ 2. Zu starke Korrektur
→ Details gehen verloren
❌ 3. Schatten im Bild
→ Scanner erkennt falsche Symbole
❌ 4. Falsche Seitengröße
→ verzerrte Notation
❌ 5. „Ich korrigiere später“
→ Fehler potenzieren sich im gesamten Workflow
📱 Scanner vs Smartphone – was ist besser?
Scanner:
✔ beste Qualität
✔ gleichmäßige Beleuchtung
Smartphone:
✔ flexibel
✔ schnell
👉 Wichtig bei Fotos:
- Kamera parallel halten
- gutes Licht
- keine Schatten
👉 Wenn das Bild schlecht ist:
👉 neu fotografieren statt korrigieren
🧭 Der perfekte Prescan-Workflow (Schritt für Schritt)
Schritt 1: Import
- PDF / Bild / Scan laden
Schritt 2: Rotation prüfen
- Notenlinien müssen horizontal sein
Schritt 3: Kontrast & Threshold einstellen
- klare Noten
- sauberer Hintergrund
Schritt 4: Störfaktoren entfernen
- Radierer nutzen
Schritt 5: Scan starten
👉 Ergebnis:
- deutlich weniger Fehler
- weniger Nacharbeit
🧠 Profi-Tipps
- lieber weniger korrigieren als zu viel
- jede Seite kurz prüfen
- bei schlechten Bildern: neu scannen
- Prescan spart später Zeit
✅ Fazit
Der Prescan ist kein optionaler Schritt –
👉 er ist der wichtigste Teil des gesamten Scan-Prozesses.
Wer hier sorgfältig arbeitet:
- spart Zeit
- vermeidet Fehler
- bekommt bessere Ergebnisse